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Sehenswürdigkeiten im Obervinschgau

Freizeit, Kultur und Kunst am Reschenpass und in der Umgebung

Schloss Goldrein

Schlösser und Burgen

Im Vinschgau in Südtirol

Durch seine vielfältige Geschichte ist der Vinschgau in Südtirol voller beeindruckender Bauten. Einige der insgesamt 40 Burgen und Schlösser sind heute nur mehr Ruinen, andere wurden fortwährend restauriert und sind daher noch sehr gut erhalten. Jedes Baudenkmal hat seinen eigenen Charme und seine eigene Geschichte. Ob Ruine oder bestehendes Gebäude: Sie machen den Vinschgau einzigartig und sind allemal einen Besuch wert.

Eine der besterhaltenen Burgen in Südtirol ist die Churburg in Schluderns, welche im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Aus derselben Epoche stammt die Fürstenburg in Burgeis, welche als Sitz der Fürstbischöfe von Chur diente. Heute befindet sich darin eine landwirtschaftliche Schule. Auch das Schloss Goldrain hat eine neue Aufgabe erhalten: Die romanische Burg aus dem 11. Jahrhundert fungiert heute als Bildungshaus.

Interaktive Karte Vinschgau
MMM Ortles

Museen im Vinschgau

Die beiden Vinschger Standorte des Messner Mountain Museums sind im Vinschgau besonders beliebt. Das „MMM Ortles“ befindet sich im Bergdorf Sulden, am Fuße des Ortlers und behandelt die Themen Berg und Eis. Der zweite Standort ist das Schloss Juval, das gleichzeitig als Reinhold Messners Wohnsitz fungiert. Weitere Museen in der Umgebung sind der Nationalpark Stilfserjoch, das „Museum für das Ortlergebiet“ sowie die Churburg und das „Vintschger Museum“ in Schluderns.

Der wahrscheinlich älteste Südtiroler, die 5.000 Jahre alte Gletschermumie Ötzi, lässt sich im Archäologiemuseum in Bozen bestaunen. Das deutsche Ehepaar, das die Mumie 1991 bei einer Wanderung in den Schnalstaler Gletschern entdeckte, vermutete, es handle sich um einen verunglückten Bergsteiger. Heute gilt Ötzi als einer der sensationellsten steinzeitlichen Funde. Damit sich die lange Fahrt rentiert, empfehlen wir anschließend einen Stadtbummel in Bozen.

Kirchturm im Reschensee
Alt Graun
Kirchturm im Reschensee
Kirchturm im Reschensee

Der Kirchturm im Reschensee

Wahrzeichen der Ferienregion Reschenpass und darüber hinaus...

Was heute als Wahrzeichen des Vinschgaus gilt, auf unzähligen Postkarten abgebildet ist und täglich von hunderten Menschen bestaunt wird, hat eine sehr traurige Geschichte. Die romanische St. Katharina-Kirche aus dem 14. Jahrhundert diente damals als Pfarrkirche von Graun und gilt heute als stummer Zeitzeuge der Geschehnisse nach dem Zweiten Weltkrieg.

Bereits zur Zeit des Faschismus hatte ein italienischer Großkonzern vor, den Reschen- und den Graunersee zu stauen. Der Zweite Weltkrieg beendete die Arbeiten, wodurch die Obervinschger Bevölkerung glaubte, der Schrecken sei vorüber. Nach dem Krieg wurden die Bauarbeiten jedoch fortgesetzt. Insgesamt wurden rund 680 Hektar Boden überflutet und 150 Familien verloren ihr Zuhause. Einzig übrig geblieben ist der Kirchturm, der aus Gründen des Denkmalschutzes nicht gesprengt werden durfte.

Sie erreichen den Kirchturm im Wasser von den Alpenhotels Panorama aus nach einem gemütlichen Spaziergang entlang des Reschensees oder in wenigen Minuten mit dem Auto.

 wallfahrtskirche Valliereck
St. Nikolaus Kirchlein

Besondere Kirchen am Reschenpass

Wallfahrtskirche Vallierteck bei Reschen

Die Wallfahrtskirche Vallierteck in Reschen wurde im Jahr 1886 erbaut. Ende des 19. Jahrhundert wurde sie mit Tapetenmuster, Rank- und Flechtwerk bemalt. Der Kopf des Jesuskindes im Rosettenfenster stammt aus der alten Reschner Pfarrkirche. Er wurde nach der Sprengung unversehrt auf dem Schutthaufen gefunden. Diese “Kapelle” erreichen Sie am besten bei einer nicht anstrengenden Wanderung direkt vom Hotel aus.

St-Nikolaus-Kirchlein in Rojen

Auch das St.-Nikolaus-Kirchlein im urigen Rojental ist sehenswert. Es wurde im 13. oder im 14. Jahrhundert erbaut. Die gotischen Fresken aus dem 15. Jahrhundert sind Zeuge für die lange Geschichte der kleinen Siedlung Rojen. Der Freskenschmuck wurde vollständig restauriert und ist damit in sehr gutem Zustand.

Schloss Nauders

Schloß Naudersberg in Tirol

am Reschenpass

Gleich hinter der Grenze zu Österreich befindet sich das Schloss Naudersberg auf einem Hügel über dem gleichnamigen Dorf Nauders. Das Schloss eröffnet einen guten Einblick in das Leben im Mittelalter. Im 12. Jahrhundert erbaut, bestand das Schloss ursprünglich aus einem Bergfried, einem Palas und einem Burghof. 1499 wurde Naudersberg von den Engadinern geplündert und abgebrannt.

Der gut durchgeführte Wiederaufbau ermöglicht die Besichtigungen des Schlosses bis heute. In den Folgejahren diente das Gebäude als Gericht. Seit 1980 befindet es sich im Privatbesitz und ist seitdem für Besucher zugänglich. Besonders eindrucksvoll sind die Arreste und die Gefängnisküche im Erdgeschoss. Spannung für die ganze Familie ist garantiert. Für Öffnungszeiten und geführte Rundgänge informieren Sie sich am besten direkt auf der Website des Schloss Nauders.

Etschquelle

Etschquelle

in Reschen

Knapp vor der österreichischen Grenze befindet sich die Etschquelle, der Ursprung des zweitlängsten Flusses Italiens. Vom Vinschgau fließt er durch ganz Südtirol, immer größer werdend vorbei am Trentino und Veneto und mündet schließlich in der Adria. Insgesamt hat der Fluss eine Länge von über 400 Kilometern.

Für den Vinschgau hat der Fluss eine große Bedeutung – er steht für Wasser, Wirtschaft und Elektrizität. Unser Wanderhotel ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um die Etschquelle zu besichtigen. Über den beschilderten Wanderweg erreichen Sie den Ursprungspunkt des Flusses in wenigen Minuten. Probieren Sie doch mal das frische glasklare Wasser, das aus den Bergen entspringt.

Bunker

Bunkeranlagen am Reschenpass

mit Gästeführungen!

Der Anschluss Österreichs an Deutschland, welcher 1938 erfolgte, brachte Italien und Deutschland erstmals in direkten Kontakt. Darauf reagierte man mit einer umfangreichen Verteidigungslinie entlang des Reschenpasses. Diese bestand aus Panzersperren, Bunkeranlagen und Gefechtsständen. Die Grenzsicherung wurde über Jahre hinweg vergrößert. Als 1942 der Protest des Deutschen Reiches Gehör fand, wurden alle Bauarbeiten eingestellt.

Heute können die Bunkeranlagen betreten, besichtigt und bestaunt werden. Besonders interessant sind der Bunker Nr. 20, der sich wenige Meter von der Etschquelle entfernt befindet und damit kombiniert werden kann. Auch eine Wanderung zur Panzersperre Plamort, die oberhalb des Dorfes Reschen liegt, ist sehr empfehlenswert.

Kloster Marienberg

Kloster Marienberg in Burgeis

Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert

Oberhalb des Dorfes Burgeis ragt das Benediktinerstift Marienberg empor. Das Kloster ist eine Stiftung der Edlen von Tarasp aus dem 12. Jahrhundert. Jahrhundertelang galt das Benediktinerstift als kulturelles Zentrum des Oberen Vinschgaus. Landwirtschaftliche Revolutionen fanden hier statt und einmalige Schriften wurden in der zum Kloster gehörenden historischen Bibliothek gelagert.

Bis heute nimmt die Abtei einen großen Stellenwert bei der Bevölkerung ein. Es ist ein wichtiger religiöser und kultureller Bezugspunkt, der Einheimische und Gäste gleichermaßen inspiriert. Besonders sehenswert sind das Museum und die Krypta mit ihren faszinierenden romanischen Fresken.